INITIATIVE TIERSCHUTZ-

                TIERE IN NOT e.V.

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Aktueller Hinweis:

Auf der Homepage des Tierheimes Eisleben werden schriftliche Passagen dargestellt, welche teilweise der Homepage unseres Vereines entnommen wurden.

Diese wurden ohne unser Wissen und verfremdet bzw. nicht detailgetreu wiedergegeben.

Wir finden es äußerst befremdlich, dass ein Tierheim welches seit vielen Jahren aus öffentlicher Hand gefördert wird und auf der Grundlage von Verträgen mit der Stadt Eisleben und anderen Gemeinden für die Fundtierverwahrung zuständig ist   (aber offensichtlich keine ausreichenden Kapazitäten für herrenlose Tiere in Not hat), auf seiner Homepage als erstes auf einen in seiner Freizeit ehrenamtlich tätigen Verein verweist. Da wir in den vergangenen 11 Jahren unzähligen herrenlosen Tieren eine Heimstatt gegeben haben ist unsere Kapazität momentan erschöpft, ähnlich ergeht es den Tierschützern in anderen Tierheimen, welche mehr als oft so hilfsbereit waren Tiere hier aus der Region Mansfeld Südharz aufzunehmen, ohne wie in vielen Tierheimen üblich eine entsprechend hohe Abgabegebühr von den Findern zu verlangen. Es wäre sicherlich äußerst sinnvoll und würde der Parabel eines Tierschützers entsprechen, über eine mögliche Erweiterung von Katzenhäusern nachzudenken, die Not der Tiere ist groß, dass wird sich auch so schnell nicht ändern. Sollten die trotz umfangreicher Unterstützung finanziellen Mittel nicht vorhanden sein, würde ganz sicher nach unseren Informationen der Dachverband des Tierheimes, der Deutsche Tierschutzbund, zusätzliche Mittel gewähren. Man kann sich natürlich auch an die Stadt und die Gemeinden wenden, unser Tierschutzverein ist und wird kein Partner des Tierheimes Eisleben, deshalb halten wir solche “Offerten” für überflüssig.

 

Als Tierschutzverein sehen wir uns fast täglich konfrontiert, in der Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragen, betreffend des heiklen Themas Fundtiere.

In Zeiten knapper Kassen suchen die Städte und Gemeinden nach jeder erdenklichen Möglichkeit, Geld einzusparen.

Durch eine besonders eigenwillige Auslegung des Fundtierbegriffes wird versucht, insbesondere Katzen nicht mehr als Fundtiere zu werten. Die Kostenerstattung für entlaufene Katzen wird häufig mit der Bemerkung abgelehnt, es gäbe gar keine entlaufenen Katzen, sondern nur Katzen mit Freilauf, die nicht verloren seien, oder ausgesetzte Tiere, an denen das Eigentum aufgegeben worden sei oder wildlebende Katzen, die als herrenlose Tiere keinen Eigentümer hätten. Diese Argumentation ist allerdings wenig schlüssig, sie widerspricht sowohl der allgemeinen Praxis als auch den bestehenden landesrechtlichen Regelungen zum Vollzug des Fundrechtes. Da die Unterscheidung zwischen Fund- und herrenlosen Tieren bis auf wenige Ausnahmen schwierig ist, hat sich in der Praxis die Vorgehensweise heraus gebildet, dass im Zweifelsfall bis zum Nachweis des Gegenteils von einem Fundtier auszugehen ist. So ersetzen auf der Basis landesrechtlicher Richtlinien die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie Thüringen aufgrund der vorgenannten Vermutungsklausel den Tierheimen Unterbringungskosten für Fundtiere bis 28 Tage. Erst, wenn sich in diesen vier Wochen kein Eigentümer gemeldet hat, wird von einem herrenlosen Tier ausgegangen, weil der Eigentümer nach dieser Zeit nicht mehr damit rechnen kann, dass er sein Tier zurück erhält. Zunächst wird immer vermutet, dass es sich um ein Fundtier handelt. Der Tierschutzverein muß das nicht nachweisen.

Die Kommunen gehen immer mehr dazu über, anhand von Spekulationen hinsichtlich des Fundortes und des äußerlichen Zustandes der betreffenden Katzen darauf zu schließen, dass es sich um herrenlose Tiere handelt. Folgende praktische Gesichtspunkte lassen die Kommunen dabei völlig außer acht:

Tatsächlich wild lebende Katzen sind so menschenscheu, dass sie üblicherweise den Findern nicht zulaufen und sich auch nur unter erschwerten Bedingungen (z.B. zur Kastration) einfangen lassen. Allein aufgrund des Aussehens und des gesundheitlichen Zustandes kann somit darauf geschlossen werden, dass es sich zwingend um eine wild lebende Katze handelt. Seltene Katzen oder Rassekatzen werden von ihren Besitzern in der Regel nicht als Freigänger gehalten und können daher seltener verloren gehen. Abgesehen davon dürfte sich der Besitzer eines solchen Tieres schon wegen dessen Zuchtwert umgehend bei den Tierheimen melden, weshalb diesbezüglich kaum Unterbringungskosten anfallen werden. Es ist nicht Intention des Gesetzgebers, den Fundtierbegriff auf diese Weise einzugrenzen. Ignoriert wird von den Kommunen auch, dass es für die Frage, ob Fund- oder herrenloses Tier, eines Nachweises bedarf. Bloße Spekulationen, wie sie jetzt von den Städten und Gemeinden vorgenommen werden, reichen hierfür nicht aus.

Darüber hinaus weist die aktuelle Kommentierung zum Fundrecht (Kluge-Tierschutzgesetz 1. Auflage 2002) explizit darauf hin, dass ausgesetzte Haustiere besonders schutzbedürftig sind. Unter dem Aspekt der öffentlichen Fürsorge und mit Blick auf den verfassungsrechtlich normierten Tierschutz gebiete es die Rechtssicherheit, dass für diese Tiere die Fundrechtsregeln des BGB analog anzuwenden sind, was eine Kostenerstattungspflicht der Gemeinde begründet.

(Quellenangaben: Deutscher Tierschutzbund “Katzen und Fundtierrecht”)

Leider ist die Tendenz der letzten Jahre eine Solche, dass wenn an den Wochenenden verletzte Tiere aufgefunden werden, die Aufnahme von den meisten Tierheimen verweigert wird, sofern nicht eine Übernahme der Kosten durch das Ordnungsamt gewährleistet ist. Man verweist “Großzügig” an den Tierschutz, dieser soll für alle Auslagen aufkommen und natürlich das Tier auch mitnehmen. Spätestens hier muß der Bürger darauf hingewiesen werden, dass in den überwiegenden Fällen eine große Lücke zwischen der Definition Tierschutzverein und Tierheim klafft, viele Tierheime müssen “kosteneffektiv” arbeiten, ehrenamtlich tätige Tierschutzkollegen finden immer meine Lösung zugunsten des leidenden Tieres, hierbei sind in Sachsen- Anhalt besonders lobenswert zu erwähnen der Tierschutz Halle e.V. sowie die Tierschutzkollegen vom Tierheim Quedlinburg, auch dort hat das Wohl der Tiere Priorität.

 

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